ISCM

C0 note (16,35 Hz) — vibrating on liquid surface

D0 note (18.35 Hz) — vibrating on liquid surface

C0 note (16,35 Hz) — vibrating on liquid surface

F0 note (21.83 Hz) — vibrating on liquid surface

G0 note (24.50 Hz) — vibrating on liquid surface

A0 note (27.50 Hz) — vibrating on liquid surface

2017_ISCM - GERMAN SECTION 

 
 

Annual Report

  • Year: 
  • Please describe your organization’s activities over the past year, including concerts, commissions, collaborations, publications: 

    Die deutsche Sektion (GNM) der IGNM/ISCM/SIMC wurde 1922 gegründet, 1933 verboten und nach dem 2. Weltkrieg 1948 neu gegründet. Sie hat heute 308 natürliche und 47 korporative Mitglieder. Ihre vorrangige Aufgabe ist die Förderung neuer Musik unter Berücksichtigung ihrer individuellen und gesellschaftlichen Funktionen, ihrer weiteren Entwicklung sowie der Vermittlung zwischen Theorie u. Praxis.

    Aufgrund der umfangreichen Szene zeitgenössischer Musik in Deutschland haben sich unter dem Dach der GNM inzwischen in eine ganze Reihe regionaler Gesellschaften gegründet:

    Berliner Gesellschaft für Neue Musik e.V.
    http://www.bgnm.de
    Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik e.V.
    http://www.fgnm.de
    Gesellschaft für Neue Musik Hamburg e.V.
    http://www.gnmh.rene-mense.de
    Hannoversche Gesellschaft für Neue Musik e.V.
    http://www.hgnm.de
    Kölner Gesellschaft für Neue Musik e.V.
    http://www.kgnm.de
    Münchner Gesellschaft für Neue Musik e.V.
    http://www.mgnm.de
    Gesellschaft für Neue Musik Münster
    http://www.gnm-muenster.de
    Musik 21 - Niedersächsische Gesellschaft für Neue Musik e.V.
    http://www.musik21niedersachsen.de
    Gesellschaft für Neue Musik Oberschwaben e.V.
    http://www.neue-musik-oberschwaben.de
    Gesellschaft für Neue Musik Ruhr e.V.
    http://www.gnmr.de
    Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg e.V.
    http://neuemusikbw.com/
    via nova Zeitgenössische Musik in Thüringen e. V.
    http://via-nova-ev.de/
    Sächsische Gesellschaft für Neue Musik
    Gesellschaft für Neue Musik Sachsen-Anhalt e.V.

    Diese regionalen Gesellschaften haben inzwischen weitgehend die Aufgabe der Konzertveranstaltungen übernommen. Die GNM selbst lädt diese Regionalgesellschaften und Vereine für Neue Musik regelmäßig zu gemeinsamen Sitzungen ein. Themen sind Veranstaltungsformate, mögliche gemeinsame Projekte und Vernetzungsmöglichkeiten der GNM und Veranstalter untereinander.

    Die GNM versteht sich als Muttergesellschaft und Bindeglied zwischen den einzelnen regionalen Gesellschaften und der ISCM einerseits und den deutschen Kulturinstitutionen andererseits. Sie übernimmt die regelmäßige Organisation und Wahl der Jury für die Vorauswahl zu den Weltmusiktagen. Darüber hinaus fördert sie die Vermittlung der zeitgenössischen Musik und vertritt deren Interessen in den nationalen kulturpolitischen Organen.

    Eigenveranstaltungen

    get together
    Als Plattform für Austausch und Vernetzung veranstaltete die GNM jährlich ein »get together« anlässlich der Musikmesse Frankfurt. Es fand am 14. April in einer Galerie mit Führung in Frankfurt am Main statt. Bei Getränken und Fingerfood konnten kreative Ideen ausgetauscht, neue Kontakte geknüpft und bestehende vertieft werden. Förderer des get together waren der Deutsche Musikrat, die neue musikzeitung, die Neue Zeitschrift für Musik.

    Projekte

    Essayreihe in der nmz (neue musikzeitung)
    In der nmz-Reihe werden zur Bedeutung zeitgenössischer Musik mit Essays von Vertretern anderer Branchen bzw. von Politikern geschrieben.

    Forum junger Autoren - Schreiben und Sprechen über neue Musik
    Gemeinsam mit der Zeitschrift MusikTexte und der World Edition, ON Neue Musik Köln, dem Festival Acht Brücken und seiner Schreibschule hat die GNM im Mai in Köln ein Nachwuchsforum für junge Autoren/innen, Journalist/innen und Musikwissenschaftler/innen mit Schwerpunkt Neue Musik durchgeführt. Es gab insgesamt 14 Bewerbungen, vier Bewerber/innen wurden zur Teilnahme am Forum ausgewählt. Die GNM unterstützt das Forum mit bis zu 5.000 Euro.

    Reinhard-Schulz-Preis
    Der Reinhard Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik fördert junge Musikschriftsteller/innen und Musikkritiker/innen, die sich intensiv mit der Neuen Musik beschäftigen und in den Medien darüber berichten. Er wurde erstmalig 2012 verliehen. Die GNM sieht in diesem Preis einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung zeitgenössischer Musik und ist deshalb Partnerin des Preises. Die GNM beschloss auf ihrer Mitgliederversammlung 2017 den nächsten Preis, der 2018 bei den Internationalen Darmstädter Ferienkursen vergeben wird, mit 3000,- Euro zu unterstützen.

    Musikpolitik

    Mitgliederversammlung des Deutschen Kulturrates
    Der Deutsche Kulturrat e.V. ist der Spitzenverband der Bundeskulturverbände. Er ist der Ansprechpartner der Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Europäischen Union in allen die einzelnen Sparten des Deutschen Kulturrates übergreifenden kulturpolitischen Angelegenheiten. Die GNM ist über den Deutschen Musikrat indirektes Mitglied des Kulturrats und nimmt darüber auch direkt an den Mitgliederversammlungen des Deutschen Kulturrats teil.

    Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats
    Die GNM ist Mitglied im Deutschen Musikrat und wird dort durch ihre Präsidentin Julia Cloot regelmäßig vertreten. Zudem ist ihr ehemaliger Präsident Jens Cording Vorstandsmitglied im Deutschen Musikrat.

    Bundesfachausschuss Vielfalt des Deutschen Musikrats
    Mit Jens Cording hat ein ehemaliger GNM-Präsident die Leitung dieses Ausschusses übernommen. Im Unterausschuss „Neue Musik“ ist die GNM mit drei der vier Ausschussmitglieder sehr gut vertreten.

    Musikfonds e.V.
    Auf Anregung der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, ist durch sieben Verbände und Institutionen des Musiklebens in Deutschland im September 2016 der Musikfonds e.V. gegründet worden. Ziel des Musikfonds ist die Förderung der zeitgenössischen Musik aller Sparten in ihrer Vielfalt und Komplexität. Der Fonds ist mit 1,1 Mio. Euro dotiert. Die sechs weiteren Mitgliederverbände neben der GNM sind: der Deutsche Musikrat, der Deutsche Komponistenverband, der Deutsche Tonkünstlerverband, die Union Deutscher Jazz-Musiker, die Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik (DEGEM) und die Initiative Musik. Die GNM und die DEGEM haben sich im vergangenen Jahr personell stärker vernetzt, um so ihre gemeinsamen Interessen besser vertreten zu können. Die GNM ist durch ihre Präsidentin Julia Cloot im Vorstand des Musikfonds vertreten.
    Im Mai 2017 hat der Geschäftsführer des Musikfonds, Gregor Hotz, in der Geschäftsstelle in Berlin seine Tätigkeit aufgenommen. Für die erste Antragsrunde gab es 460 Anträge. Bewerbungsschluss für die zweite Runde war der 30. September 2017. Für diese Runde gab es 280 Anträge. Diskussionspunkte im Kuratorium und im Vorstand sind die Höhe der Gegenfinanzierung und die Gewichtung der Förderung, das heißt, die Beantwortung der Frage, ob man eher breit fördert oder klare Entscheidungen trifft und die Antragssummen nicht kürzt.

    Allianz der freien Künste.
    Im Mai 2017 wurde das Anliegen an die GNM herangetragen, Mitglied der Allianz der Freien Künste (AFK) zu werden. Die Allianz ist ein offenes Bündnis von Bundesverbänden und Interessenvertretungen der privatrechtlich organisierten Kunst- und Kulturschaffenden in Deutschland. Der Allianz gehören neben der GNM aktuell der Bund der Szenografen, der Bundesverband Freie Darstellende Künste, der Bundesverband Tanz in Schulen, der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum, der Dachverband Tanz Deutschland, die Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik, der Deutsche Komponistenverband, der Deutsche Textdichter-Verband, die Hans-Flesch-Gesellschaft, die Union Deutscher Jazzmusiker, der Verband der HörspielRegie, der Verband Freier Ensembles und Orchester in Deutschland, der Verband Deutscher Puppentheater sowie die Vereinigung Alte Musik an.
    Die Allianz der Freien Künste will die Arbeits- und Lebensbedingungen für die in diesem Arbeitsfeld tätigen Akteure grundlegend und nachhaltig verbessern. Sie will spartenübergreifend gemeinsame, übergeordnete Forderungen bündeln und in den kulturpolitischen Diskurs einbringen. Die Allianz der Freien Künste will die Aufmerksamkeit auf den Arbeitsbereich der privatrechtlich organisierten Kunst- und Kulturschaffenden in Deutschland und ihre künstlerische Praxis lenken, eine übergreifende fachliche Expertise bereitstellen sowie die Politik beraten und die Öffentlichkeit informieren.

 

 

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